Grüne Glashütte: Historischer Ort mit moderner Ladetechnik

Während der Arbeit das E-Auto laden – was sich viele Autofahrer wünschen, ist für Beschäftige imGHT-Park Düren GHT-Park Realität. Die dafür nötige Ladetechnik mit insgesamt 14 Ladepunkten haben die SWD dort kürzlich installiert. Einst war die Glashütte Peill & Putzler Dürens größter Arbeitgeber und das mundgeblasene Hohlglas weltbekannt. 1997 wurde die Produktion in Düren eingestellt. Doch auch heute tüfteln auf dem Industriegelände nordwestlich der Innenstadt wieder hunderte Beschäftigte. Das aber fünf Hektar große Areal ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie durch geschickte Sanierung denkmalgeschützter Gebäude und verantwortungsvollen Neubau modernste Arbeitsräume geschaffen werden können.

Energiewende vor Ort gemeinsam gestalten

Höchste Energieeffizienz und moderne Infrastruktur stehen dabei nicht im Widerspruch zum Industriecharakter der Anlage. Im Gegenteil. „Wir wollen den Beschäftigten zeigen, dass Klimaschutz auch im Altbestand mit Denkmalschutz realisierbar ist und einen echten Mehrwert bietet“, erklärt Gerd Pelzer, Geschäftsführer der Glashütte. Deshalb hatten die Inhaber des Gewerbeparks 2020 gemeinsam mit Rurenergie und den SWD auf vier Gebäuden Photovoltaikanlagen errichtet. Im Winter 2021 kam mit moderner Ladetechnik für E-Autos der nächste Schritt: sieben Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten sind hinzugekommen, an denen Beschäftigte und Besucher ihre Elektroautos rund um die Uhr laden können.

Moderne Ladetechnik im GHT-ParkDer Strom kommt zum großen Teil vom Dach. Das Projekt mit den SWD umzusetzen, stand für Gerd Pelzer gleich fest: „Wir arbeiten immer mit Partnern aus der Region zusammen, das ist mir wichtig. Die Stadtwerke versorgen unser Areal seit 20 Jahren zuverlässig mit Energie und kennen unsere Verbrauchswerte. Gemeinsam haben wir schnell herausgefunden, wie hoch die Nachfrage ist und wie viele Ladesäulen wir brauchen.“ Das Besondere an der verbauten Ladetechnik ist ein Lastmanagement. Es verteilt die Ladeleistung intelligent auf die 14 Ladepunkte. So können viele E-Autos gleichzeitig geladen werden, ohne die Netzanschlussleistung zu überschreiten.

Einfache Ladetechnik, praktisch und umweltfreundlich

Bezahlt wird der Ladevorgang auf dem Glashütten-Areal mit einer Ladekarte, per App oder mit Klick auf die Webseite epowerdirect. com. Mit den Autostromverträgen SWD-eMobilfan A und SWD-eMobilkombi bieten die SWD passende Tarife für alle, die viel von unterwegs laden. Neben der Abrechnung kümmern sich die Stadtwerke Düren künftig um Wartung, Instandhaltung und die Lieferung des Ladestroms, der nicht von den Photovoltaikanlagen stammt. „Während der Arbeitszeit sein E-Auto aufladen zu können, ist vor allem im ländlichen Raum wichtig, wo viele auf ein Auto angewiesen sind“, ist Pelzer überzeugt. „Klimaschutz gelingt am besten, wenn er praktikabel und wirtschaftlich ist.“ Für die Zukunft plant er weitere Projekte – auch dann wieder in enger Kooperation mit den SWD.

Bei Interesse stehen die SWD-Fachberater Ingo Büchel und Julius Klitscher gerne für Fragen zur Verfügung.